Inventory/Lager


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Inventory/Lager


Das Objekt Inventory (Bestand) stellt einen unkontrollierten Bestand an Produkten dar. Das Inventory nimmt die Produkte auf einem Werkstückträger entgegen und lagert diese ein. Wenn ein nachfolgendes Objekt Produkte benötigt, werden diese an den anfordernden Prozeß weitergeleitet.

Falls nicht genügend Teile eingelagert sind, muß das anfordernde Objekt warten, bis Teile ankommen und eingelagert werden. Das Inventory benachrichtigt dann alle wartenden Prozeßobjekte. In der gleichen Reihenfolge wie oben fordern die Objekte dann die Teile erneut an und die Teile werden auf die anfordernden Objekte umgelagert.

Beachten Sie, daß es erneut vorkommen kann, daß nicht alle Anforderungen erfüllt werden können und daß die anfordernden Teile erneut warten müssen. Dies kann verhindern, daß die anfordernden Prozesse nie Teile entgegennehmen.

Vergleichen Sie diese Beispiele:

Der Prozeß P1 erfordert Teil1 mit einer Losgröße von 40 Teilen.

Der Prozeß P2 erfordert Teil1 mit einer Losgröße von 80 Teilen.

Das Inventory enthält Teil1, 20 Teile befinden sich im Lager.

Schritt 1:

Der Produktionsauftrag für P2 erfordert 80 Teile des Typs Teil1.

Der Produktionsauftrag für P1 erfordert 40 Teile des Typs Teil1.

Schritt 2:

40 Teile des Typs Teil1 kommen im Inventory an.

Die Prozesse P1 und P2 werden benachrichtigt.

Schritt 3:

Die Anforderung des Prozesses P2 kann nicht erfüllt werden.

Die Anforderung des Prozesses P1 kann erfüllt werden.

Infolgedessen werden 40 Teile des Typs Teil1 zum Prozeß P1 geschickt.

Schritt 4:

Der Produktionsauftrag für P2 erfordert 80 Teile des Typs Teil1.

Der Produktionsauftrag für P1 erfordert 40 Teile des Typs Teil1.

Schritt 5:

40 Teile des Typs Teil1 kommen im Inventory an.

Die Prozesse P1 und P2 werden benachrichtigt.

Schritt 6:

Die Anforderung des Prozesses P2 kann nicht erfüllt werden.

Die Anforderung des Prozesses P1 kann erfüllt werden.

Infolgedessen werden 40 Teile des Typs Teil1 zum Prozeß P1 geschickt.

Die Anzahl der Produkte auf einem Werkstückträger ändert sich dabei nicht, d. h. die Produkte werden im Inventory nicht umgepackt.

Das Inventory lagert Produkte ein, die in einer Liste enthalten sind. Sie müssen den Produktnamen und den entsprechenden Anfangsbestand eintragen. Der Anfangsbestand steht am Anfang des Simulationslaufs zur Verfügung und nimmt während des Simulationslaufs zu oder ab.

Beachten Sie, daß der Supermarket/Lager (Supermarkt) eine Sonderform des Objekts Inventory ist.

Parametrierung

Sie können das Objekt im Dialogfenster des Objekts Inventory parametrieren.

 

Vorgänger/Nachfolger

 

Mögliche Vorgänger sind:

FIFO

LeadProcess/Prozess (Durchlauf)

Process/Prozess (einfach)

Process_assembly/Prozess (Montage)

Process_indexed/Prozess (getaktet)

Process_multiple/Prozess (mehrfach)

Rework/Prozess (Nacharbeit)

Supplier/Zulieferer

Transport/Transport (intern)

TransportExternal/Transport (extern)

 

Mögliche Nachfolger sind:

LeadProcess/Prozess (Durchlauf)

Process/Prozess (einfach)

Process_assembly/Prozess (Montage)

Process_indexed/Prozess (getaktet)

Process_multiple/Prozess (mehrfach)

Transport/Transport (intern)

 

Das Objekt Inventory hat keine Informationskanten.