Registerkarte Ausgangssteuerungen


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Registerkarte Ausgangssteuerungen


Auf der Registerkarte Ausgangssteuerungen können Sie die Strategie auswählen, nach der ein Werkstückträger an eines der nachfolgenden Objekte umgelagert werden soll.

Beachten Sie, daß die Ausgangssteuerungen nur dann verwendet werden, wenn ein Objekt des Typs FIFO mehrere Nachfolger hat, welche die gleichen Produkte bearbeiten können. Wenn es nur einen Nachfolger oder mehrere Nachfolger gibt, von denen aber nur einer das Produkt bearbeiten kann, so ist eindeutig bestimmt, wohin der Werkstückträger umgelagert werden soll und die Ausgangssteuerungen werden nicht beachtet.

Das Objekt FIFO bietet diese Ausgangssteuerungen an:

Zyklisch

Diese Strategie lagert die Werkstückträger der Reihe nach an die Nachfolger um. Dies ist eine blockierende Strategie. Dies bedeutet, daß wenn Nachfolger 2 an der Reihe wäre, dieser aber belegt ist, Plant Simulation trotzdem auf den Nachfolger 2 wartet, bis dieser den Werkstückträger aufnehmen kann.

Bei Nachfolger 1 beginnen

Diese Strategie versucht immer, den Werkstückträger auf den ersten Nachfolger umzulagern. Erst wenn dies nicht möglich ist, werden die weiteren Nachfolger in Betracht gezogen.

Erster freier Nachfolger

Diese Strategie prüft, welcher der Nachfolger den Werkstückträger aufnehmen kann und dieser wird dann an diesen Nachfolger umgelagert.

Prozentual

Diese Strategie versucht eine von Ihnen vorgegebene prozentuale Aufteilung der Werkstückträger auf die nachfolgenden Objekte zu realisieren.

Beachten Sie, daß bei allen Strategien immer die , die zu einem Fertigungsauftrag gehören, auf denselben Nachfolger umgelagert werden, damit unnötige Rüstvorgänge zu vermeiden. Wenn die Werkstückträger nicht zusammengehalten werden, so käme dies einem Auftrags-Splitting gleich, was die Wertstromanalysebibliothek generell nicht unterstützt.

Das Modell oben veranschaulicht die Auswirkungen der Ausgangsstrategien. In dem Modell sind zwei Produkte mit unterschiedlichen Zykluszeiten sowie unterschiedlichen Losgrößen und Transfereinheiten definiert. Die Objekte Process1 und Process2 können beide Produkte bearbeiten.

Bei einer Simulationsdauer von 20 Tagen werden insgesamt 2591 Werkstückträger vom Objekt FIFO weitergegeben.

Bei der Einstellung Zyklisch werden 1364 Werkstückträger an Process1 und 1227 Werkstückträger an Process2 weitergereicht. Beide Prozesse wurden 22 mal gerüstet.

Bei der Einstellung Bei Nachfolger 1 beginnen erhält Process1 1937 Werkstückträger, während Process2 nur 654 Werkstückträger erhält. Dafür muß Process1 193 mal rüsten, während Process2 nur 11 mal rüsten muß.

Bei der Einstellung Erster freier Nachfolger erhält Process1 1364 Werkstückträger, während Process2 1227 Werkstückträger erhält. Beide Prozesse müssen 22 mal umrüsten. Hier besteht kein Unterschied zur Strategie Zyklisch, da beide Prozesse die gleiche Zykluszeit für die Produkte haben.

Bei der Einstellung Prozentual und einer Aufteilung von 40/60 für Process1/Process2 erhält Process1 1039 Werkstückträger und Process2 erhält 1552 Werkstückträger. Process1 rüstet 69 mal, während Process2 136 mal rüsten muß. Die in der Simulation erzielte prozentuale Aufteilung ergibt sich zu 40,1 % zu 59,9 %.